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17. Februar 2011, 21:15

Boxenstopp in Wellington

Wer segelt Wellington an? Wer opfert die Zeit? Die einmalige Chance sein Boot wieder auf Vordermann zu bringen, kleine Reperaturen auszuführen, Proviant zu laden und, und, und..... Wellington in Neuseeland wird zu einer entscheidenden Anlaufstelle. Nicht alle der 10 übrig gebliebenen Boote wollen einen Boxenstopp machen. Doch, ein solcher könnte sich durchaus lohnen.

Brüttisellen, 17.2.11 Red. (mk) Einzigarti in der Barcelona World Race ist, dass alle Teams von einem Stopp in Wellington profitiern können. Dennoch wird es faszinierend sein, wer von den führenden Teams Wellington ansteuert. Die bisherigen Überlegenen der Virbac Paprec 3, haben diese Option dankend angenommen. Sie sind überzeugt, dass es sich lohnen wird.

Nach diesem Stopp können die Boote wieder voll segeln. Nach den fürchterlichen Stürmen könnte es von Wichtigkeit sein, die elektronischen Systeme zu überprüfen, oder auch die Schwerter zu untersuchen. Man muss aber auch bedenken, dass weiter als 140 Grad Ost segelt, automatisch eine Zeitstrafe von 48 Stunden aufgebrummt erhält. Doch auch, kann man nicht vorhersagen, was auf der restlichen Strecke der 11500 Seemeilen noch passieren kann.
Meilen der Strecke nach Wellington passieren.

Als Iker Martinez (ESP) auf MAPFRE erklärte heute Morgen: "Wir würden lieber Dritte oder Vierte, ohne anzuhalten, als der Zweite mit dem Stoppen. Aber wir haben noch keine Entscheidung getroffen. Es ist schwierig, weil die Logik uns sagt, dass wir unbedingt für Sicherheit und Leistung stoppen sollten, aber wir persönlich würden lieber nicht.

Dass zu diesem Zeitpunkt alle Boote beschädigt sind, dass ist wahrlich kein Geheimnis. Es gibt aber auch ein strenges Reglement, dass sagt, was man machen darf und was nicht. Auf der Groupe Bel bw. haben die Vorsegel sehr Schaden genommen. Kito de Pavant meinte heute Morgen, wir werden aber trotzdem anfragen, ob wir beim Stopp in der Sonne liegen dürfen und ein Bier trinken können.

"Wir haben die Verpflichtung, im Hafen mindestens 48 Stunden zu bleiben, damit wir eine Chance haben, eine Menge auf dem Boot zu basteln. Wir lernten so ziemlich alles außer die Segel zu ändern. Ich war einer der ersten gegen die Zulassung der Boote die in Wellington ihre Segel reparieren wollten, ich hätte dies aber besser unterlassen, den jetzt müssen wir froh sein, unsere Segel in Wellington reparieren zu können."

Hugo Boss Hauptanliegen

Während kein Boot bestätigt hat, in Wellington zu stoppen, muss die Hugo Boss undbedingt den Neuseeländischen Hafen ansteuern. Andy Meiklejohn aus Neuseeland und Wouter Verbraak aus Holland haben am 28. Januar ein Teil ihres Grosssegels verloren. Es wurde unterhalb des Mastes vom Sturm weggerissen. So können sie das Grosssegel nicht mehr ganz aufziehen und verlieren so viele Meilen. Es wird langsam zum ernsten Handicap für die Hugo Boss.

Wenn die Zweiten in ein paar Stunden in Wellington eintreffen, werden die Führenden der Virbac Paprec 3, bereits die Zeitstrafe abgesessen haben und Wellington wieder verlassen können.


Rangliste um 14.00 UTC Donnerstag 17. Februar

1 VIRBAC-Paprec 3 bei 11.533 Meilen bis zum Ende

2 MAPFRE bei 311 Meilen zu Leader

3 GROUPE BEL bei 511 Meilen

4 Estrella Damm Sailing Team bei 531 Meilen

5 RENAULT Z.E bei 850 Meilen

6 NEUTROGENA bei 1151 Meilen

6 MIRABAUD bei 1167 Meilen

8 HUGO BOSS bei 1384 Meilen

9 GAES CENTROS AUDITIVOS bei 1680 Meilen

10 Foren MARITIM CATALA bei 3387 Meilen

11 Zentrale Lechera Asturiana bei 3800 Meilen

12 Wir SIND WASSER bei 4202 Meilen

FTE FONCIA

FTE-PRÄSIDENT

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